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Im Gespräch: Heinz Bude und Marion Ackermann über das Gedächtnis der Kunst


19. November 2026, 18–20 Uhr
Palais Bellevue, Schöne Aussicht 2, 34117 Kassel
Eintritt frei, ohne Anmeldung
In deutscher Sprache 

Zum Auftakt der ersten Veranstaltungsreihe des Forschungsverbunds Das Gedächtnis der Kunst führt Heinz Bude ein Gespräch mit Marion Ackermann über die De-Kontaminierung des nationalsozialistischen Erbes in den Kunstinstitutionen der drei Nachfolgestaaten des „Dritten Reichs“: Wie ist man in der Bundesrepublik, in der DDR und in Österreich mit vergiftetem Kulturgut aus dem Nationalsozialismus umgegangen? Welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten lassen sich aufzeigen? Von welcher Zukunft schaut man heute auf diese Vergangenheit?

Marion Ackermann vereinigt in ihrer Person auf exemplarische Weise Erfahrungen in der wissenschaftlichen Forschung, in der institutionellen Repräsentanz sowie in der politischen Kommunikation zu diesem Thema. Als Präsidentin der Stiftung Preußischer Kulturbesitz vertritt sie eine der wichtigsten Kulturinstitutionen weltweit. Bereits in ihren vorherigen Funktionen als Leiterin des Kunstmuseums Stuttgart und der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen hat sie mit der westdeutschen und dann als Generaldirektorin der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden mit der ostdeutschen Befassung zu tun gehabt.

Dem Forschungsverbund Das Gedächtnis der Kunst gehören neben dem documenta Institut das Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam, das Georg Kolbe Museum Berlin, der Kunstpalast Düsseldorf sowie die Staatliche Kunstsammlungen Dresden an. Dieser wird zudem von dem Verein Kunst+Geschichte unterstützt.

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Unter dem Titel „De-/Re-/Kontaminierungen im Kunstfeld nach 1945“ laden das documenta Institut Kassel und das Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam in Kooperation mit den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, dem Georg Kolbe Museum Berlin und dem Kunstpalast Düsseldorf am 3. November 2025 in den Festsaal der Humboldt-Universität zu Berlin ein.

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Personen

Prof. (i.R.) Dr. Heinz Bude
Gründungsdirektor
Dr. Maria Neumann
Wissenschaftliche Mitarbeit