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Veranstaltungen

Ausstellungen

The China Moment. Contextualizing Individualism in Chinese Contemporary Art

Mit The China Moment widmet sich das documenta Institut einer entscheidenden Phase der zeitgenössischen chinesischen Kunst. In den 1980ern begann eine Zeit tiefgreifender politischer und wirtschaftlicher Veränderungen. Geprägt von den Reformen Deng Xiaopings entstand eine neue künstlerische Sprache, die Individualität, gesellschaftliche Teilhabe und humanistische Perspektiven miteinander verband. Gleichzeitig boten Chinas Öffnung und die zunehmende internationale Vernetzung neue Räume für künstlerische Experimente und den Austausch mit globalen Diskursen über Individualismus und soziale Transformation. Die Ausstellung zeigt, wie Kunst gesellschaftliche Entwicklungen nicht nur reflektierte, sondern oft antizipierte. Sie macht sichtbar, wie sich die Beziehungen zwischen Individuum, Staat und Gesellschaft verschoben und welche sozialen Energien, kollektiven Experimente und individuellen Selbstentwürfe in dieser Zeit entstanden.

The China Moment. Contextualizing Individualism in Chinese Contemporary Art

Publikationen

Making Space: Independent Artists in Taiwan since 1988

Als Taiwan den Übergang vom Kriegsrecht vollzog, wurde der Raum zu einem neuen Terrain für künstlerisches Experimentieren. Nach ihren eigenen Vorstellungen nahmen Künstler*innen private Wohnungen, leerstehende Gebäude und Gewerbeflächen in Besitz, um unabhängige Orte für radikale Ausstellungen, kuratorische Experimente, Gemeinschaftsveranstaltungen und neue Diskurse zu schaffen. Was zuvor als „außerinstitutionelle künstlerische Praxis“ bezeichnet worden war, weitete sich allmählich aus und führte zur Neugestaltung der unabhängigen Kunsträume selbst – mit weitreichenden Auswirkungen: von der Ökologie lokaler Flüsse bis hin zur öffentlichen Politik.

Making Space: Independent Artists in Taiwan since 1988

Seeing through China. Mi You und Andreas Schmid im Gespräch mit Heinz Bude

Im Gespräch mit Heinz Bude kreuzen sich zwei Perspektiven zur chinesischen Gegenwartskunst: die des Künstlers und Kurators Andreas Schmid, der vor allem in den 1980er- und 1990er-Jahren in China unterwegs und tätig war, und die der Professorin und Kuratorin Mi You, die in Beijing geboren wurde, als er China verließ. 1993 zeigte Schmid mit Hans van Dijk und Jochen Noth die legendäre China Avantgarde in Berlin und war in China Teil einer Szene, die ohne allen Vorbehalt in die Gegenwart sprang. Mi You blickt auf eine Kunst zurück, die dem Geld erlag, sich in der Macht täuschte und sich heute ihres Nachruhms unsicher ist.

Seeing through China. Mi You und Andreas Schmid im Gespräch mit Heinz Bude

Videos

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Tagung: Kunst – Ausstellung – Diskurs

Tagung: Kunst – Ausstellung – Diskurs

The China Moment. Contextualizing Individualism in Chinese Contemporary Art

The China Moment. Contextualizing Individualism in Chinese Contemporary Art

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