Michael Flörchinger

Kaufmännischer Geschäftsführer

floerchinger@documenta-institut.de

Vita

Studium der Soziologie und der Politikwissenschaft an der Universität Kassel. 2017-2021 wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Prof. Dr. Heinz Bude am Fachgebiet Makrosoziologie an der Universität Kassel. Von Oktober 2020 bis Oktober 2025 Koordinator am documenta Institut, seitdem kaufmännischer Geschäftsführer.

Forschungsvorhaben

Mit der documenta leben. Sechs Portraits aus Kassel
Das Dissertationsvorhaben nimmt Kassels Verhältnis zur documenta in den Blick. Es setzt an Kassels Identitätsbehauptung als documenta Stadt an und geht der Frage nach, wie sich in Kassel über die documenta städtische Zugehörigkeiten vermitteln, verschieben und verschließen. Es folgt also der Spur der offiziellen Selbsterklärung Kassels als documenta Stadt und will herausfinden, wie diese Selbsterklärung von den Menschen vor Ort aufgegriffen und gelebt wird. Das empirische Material der Arbeit bilden Interviews mit Menschen in Kassel, die über ihre persönliche Geschichte mit der documenta erzählen. Welche Rolle spielt Kassels "Wir-Identität" als documenta Stadt in ihren Lebensgeschichten?

Forschungsschwerpunkte

  • Soziologie sozialer Zugehörigkeit

  • Stadtsoziologie

  • Kunstsoziologie

Veröffentlichung

Flörchinger, Michael (2025), Kassel als Wille und Vorstellung: Die zivilgesellschaftlichen Akteure documenta forum, Sara Nussbaum Zentrum für Jüdisches Leben und Dynamo Windrad während der documenta fifteen. In Heinz Bude und Meron Mendel (Hg.) Kunst im Streit. Antisemitismus und postkoloniale Debatte auf der documenta fifteen. Campus. Frankfurt / New York.

Presse/Interviews

HNA (2024), Wie die Kasseler mit der documenta leben: „Die Unruhe gehört mit zum Erfolgsrezept“, erschienen am 19.03.2024.