Am 20. November 2025 fand die zweite Veranstaltung der Reihe "STUDIO AKON" mit dem Titel „Engagement und Konfrontation – Initiativen zur Aufarbeitung“ in der Berliner Hansabibliothek statt. Mit Nirit Ben Joseph (Filmemacherin und Reiseleiterin, Berlin), Eduard Freudmann (Künstler, Wien), Mily Meyer und Max Pospiech (Zentrale für, Nürnberg), Maria Neumann (Historikerin, Berlin/Kassel), Stephan Trüby (Architekturtheoretiker, Stuttgart)
Projektwebseite und Mitschnitte sind zu finden auf: https://forum-dcca.eu/studio-akon/
Die Veranstaltung „Engagement und Konfrontation – Initiativen zur Aufarbeitung“ thematisiert den Umgang mit nationalsozialistisch belasteten Orten und Institutionen sowie mit aktuellen Konflikten im Kunst- und Kulturbetrieb um Aufarbeitung und Antisemitismus. Wie kann historische Verantwortung heute sichtbar, vermittelbar und politisch wirksam gemacht werden?
Das Panel bringt architekturtheoretische Analysen, Erfahrungen aus historischer Forschung zu Kunstinstitutionen und ihren Akteur*innen sowie künstlerisch-aktivistische Zugänge zusammen. In der Berliner Hansabibliothek diskutierten der Architekturtheoretiker Stephan Trüby, die Historikerin Maria Neumann und die Künstlerin Mily Meyer ideologische Kontinuitäten, Herausforderungen im Umgang mit Antisemitismusdebatten im Kunstfeld sowie Möglichkeiten künstlerischer Interventionen an historischen Täterorten.
Über Studio AKON
STUDIO AKON ist eine Reihe vom Forum demokratische Kultur und zeitgenössische Kunst. Gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, Aktionsfonds zur Unterstützung von Projekten gegen Antisemitismus. STUDIO AKON beschäftigt sich mit den antisemitischen Kontinuitäten in Wissenschaft und Kunst und den damit verbundenen Auswirkungen auf die Gesellschaft. Beginnend bei der Frage, wie stark die Aufarbeitung des Nationalsozialismus an ein tiefergehendes Verständnis des Antisemitismus gekoppelt ist, bringt das Projekt Forschende, Kulturinstitutionen und zivilgesellschaftlich Engagierte zusammen, die professionell an der historischen Aufarbeitung von Antisemitismus arbeiten.
